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Kanton übernimmt Mitte 2010 die Federführung im Programm «Mobilität in Unternehmen»
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Vor drei Jahren lancierten Stadt und Kanton Zürich unter der Leitung der Stadt Zürich gemeinsam das Programm MIU «Mobilität in Unternehmen», eine Beratungstätigkeit, die Unternehmen bei der Bewältigung ihrer Mobilitätsbedürfnisse unterstützt. Nach einer zweijährigen Versuchsphase wurde das Programm bis Mitte 2010 verlängert und auf weitere Gemeinden ausgedehnt – mit grossem Erfolg. Ab diesem Sommer übernimmt deshalb der Kanton die Federführung bei MIU.
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Das Programm MIU «Mobilität in Unternehmen» ist Teil des Agglomerationsprogramms des Kantons Zürich. Im Zentrum von MIU steht eine Beratung für Unternehmen, wie diese die Mobilität von Angestellten, im Geschäftsverkehr und mit ihren Kundinnen und Kunden optimal organisieren können. Dabei haben die Unternehmen Gelegenheit, sich verkehrsmittelübergreifend über Mobilitätsangebote wie ZVV-Bonus-Pass, Ecodrive, Mobility etc. zu informieren. Durch den optimierten Einsatz der Verkehrsmittel ergeben sich nicht nur Einsparungen bei den entsprechenden Unternehmen, sondern auch die Belastungen durch den Verkehr und der Bedarf an Neuinvestitionen bei der Infrastruktur werden verringert.
MIU soll bis 2015 bei möglichst vielen Unternehmen in den Räumen Stadt Zürich, Winterthur, Glattal und Limmattal etabliert werden. Entsprechend wurde nach einer ersten Versuchsphase in den Jahren 2006 und 2007 im Grossraum Zürich die Beratungstätigkeit auf Gemeinden des nördlichen Glattals und die Stadt Winterthur ausgedehnt, jeweils mit Kostenbeteiligung der Gemeinden, der Städte und der Unternehmen. Dabei wurden positive Erfahrungen gesammelt: Die zahlreichen Unternehmen, die bisher ein Impulsgespräch nachgefragt hatten, schätzten den Gesamtüberblick über die Mobilitätsangebote «aus einer Hand» sowie die neutrale, produktunabhängige und auf die konkreten Anliegen des Unternehmens ausgerichtete Beratung. Ziel ist dabei, mit einem optimierten Mobilitätsmanagement im Unternehmen nicht nur Kosten einzusparen, sondern auch die Zuverlässigkeit von Transporten zu optimieren, die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen und die Ökoeffizienz zu steigern.
MIU für die Zukunft
Aufgrund der positiven Erfahrungen sowie der Ausdehnung auf weitere Gemeinden haben Stadt und Kanton beschlossen, die Federführung des Projekts dem Kanton zu übergeben. Die Kosten für MIU und die Beratungen werden von den beteiligten Gemeinden, den Unternehmen und dem Kanton getragen. Die Steuerung und Begleitung des Programms wird weiterhin von Kanton und Stadt Zürich gemeinsam erfolgen, wobei später der Einbezug von weiteren interessierten Städten und Gemeinden möglich sein wird. Der Kanton rechnet mit jährlichen Ausgaben von rund 60‘000 Franken. Seitens des Kantons ist das Amt für Verkehr mit der Abteilung Gesamtverkehr für MIU zuständig. Interessierte Regionen, Gemeinden und Unternehmen erhalten Informationen bei Michael Löchl, Projektleiter MIU, Telefon 043 259 54 45, E-Mail michael.loechl(at)vd.zh.ch
Ansprechperson für Medien heute Freitag, 8. Januar 2010, von 10 bis 12 Uhr: Anselm Schwyn, Amt für Verkehr, Volkswirtschaftsdirektion, Telefon 043 259 54 32
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(Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion vom 8.1.2010) |
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