Unterrubriken
Zürcher bleiben Nachtschwärmer
05.04.2011 - Mitteilung
2010 nutzten rund 1,43 Millionen Fahrgäste das ZVV-Nachtangebot. Das sind rund 13'600 Personen pro Nacht und entspricht einer Zunahme von 11,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie in den vergangenen Jahren war die Nachfrage im Herbst am stärksten. Dank dem Nachtzuschlag konnte das ZVV-Nachtnetz zum siebten Mal kostendeckend betrieben werden.
Seit dem Start des Nachtnetzes des Zürcher Verkehrsverbundes ZVV im Jahr 2002 hat sich die Nachfrage mehr als verdreifacht. Durchschnittlich hat der ZVV pro Nacht rund 13‘600 Fahrgäste transportiert. Spitzennacht war die Nacht auf den 31. Oktober mit rund 23‘000 Passagieren.
Ein Drittel mehr Fahrgäste in der Stadt Zürich
Die Nachfrage auf den Nachtbussen der Stadt Zürich hat mit 30% aussergewöhnlich stark zugenommen. Hauptgrund dafür ist der im Dezember 2009 neu eingeführte Halbstundentakt, der dringend notwendige Kapazitätserhöhungen schuf. Unter den Nacht-S-Bahnen war wiederum die S5 zwischen Zürich, Uster und Rapperswil die am stärksten ausgelastete Linie. Insgesamt transportieren die S-Bahnen etwas mehr als die Hälfte aller Personen, die im ZVV-Nachtnetz unterwegs sind. Gut ein Viertel von ihnen benutzt die städtischen Nachtbuslinien der Verkehrsbetriebe Zürich.
Zürcher Kantonalbank als starker Partner
Bereits zum siebten Mal hintereinander wurde im ZVV-Nachtnetz die volle Kostendeckung erreicht. Damit erfüllte der ZVV auch im vergangenen Jahr die Vorgabe des Zürcher Kantonsrats. Möglich machte dies vor allem die Erhebung des Nachtzuschlags von fünf Franken. Zur Kostendeckung und Attraktivität des Angebots trägt aber auch die seit Beginn des Nachtnetzes bestehende Partnerschaft mit der Zürcher Kantonalbank massgeblich bei. Inhaber eines Jugendprivatkontos der oder eines ZKB Bildung plus-Kontos profitieren vom „zkbnachtschwärmer“. Dieser wird per SMS gelöst und gilt als Nachtzuschlag. Die ZKB übernimmt in diesem Fall die Kosten von fünf Franken.
